Gargonza Arts

Ein Projekt von INTERARTES

Veranstaltungen-Rückblick

 

Ausstellung

12. Februar bis 26. März 2017

Pli Score Pli
Mary Bauermeister / Christian Jendreiko

Kunstmuseum Solingen

Mary Bauermeister gilt als eine der wichtigsten deutschen Künstlerinnen, die insbesondere die rheinische Kunstszene mitgeprägt hat. Als Kuratorin und Förderin von InterArtes hat sie von Anfang an das Projekt "Gargonza Arts" begleitet und ist bis heute eine engagierte Unterstützerin. Vom 12.02 bis 26.03. 2017 waren Ihre Arbeite im Kunstmuseum Solingen zu sehen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Wilfried Dörstel, der auch Kurator unserer Ausstellung war.

 


 

WDR Konzert

Am 14. Februar 2017 wurde auf WDR3 das Konzert der fünf Komponisten des Gargonza Arts Award ausgestrahlt, das am 6. Oktober 2016 während der Ausstellung im MAKK stattfand. 

 


 

„Flöte plus"

Am 5. Februar 2017 fand das Konzert „Flöte plus" im Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR (Funkhaus am Wallrafplatz statt, bei dem Michael Faust mit dem Harfenisten Andreas Mildner und Kollegen und Kolleginnen des WDR-Sinfonieorchesters Kammermusik verschiedener Komponisten aufführte.

 


 

Radiosendung "Zur Person"

Am 15. Januar 2017 wurde im Radiosender SWR2 eine Sendung ausgestrahlt mit dem Titel „Zur Person", in der Michael Faust portraitiert wird und, neben viel Flötenmusik, natürlich auch über das Projekt Gargonza Arts spricht.

 


 

Jubiläumsausstellung

„so zusammen oder anders. 21 Künstler - 5 Jahre - Gargonza Arts" vom 9. September bis 9. Oktober 2016 im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)

InterArtes - Verein zur Förderung der Künste e.V. feierte 2016 sein 5-jähriges Jubiläum. Dies war Anlass für eine Ausstellung, die erstmals alle 21 StipendiatInnen zeigte. Die Ausstellung spiegelte die Idee des Förderprojekts und stellte die Arbeiten der StipendiatInnen in ihrer künstlerischen Qualität und Breite vor.

 


Konzert und Lesung im MAKK

Do, 6. Oktober, 19.30 Uhr

Musik trifft auf Literatur. Am Donnerstag, den 06.10.2016 um 19:30 Uhr fand im Rahmen der Ausstellung „so zusammen oder anders. 21 Künstler*innen - 5 Jahre - Gargonza Arts" die zweite Sonderveranstaltung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) statt. Lilian Peter las aus ihrem Romanmanuskript und Christiane Heidrich lyrische Texte. Werke der Komponisten Emre Sihan Kaleli und Andreas E. Frank wurden uraufgeführt. Des Weiteren wurden Werke von Matej Bonin, Genoël von Lilienstern sowie Nicolas Mondon aufgeführt. Mitwirkende waren u.a. das E-Mex-Ensemble, Frederike Möller und Michael Faust, der Initiator des Projektes Gargonza Arts. Zu dieser Veranstaltung lud der Verein InterArtes e.V. herzlich ein. Die Veranstaltung wurde vom WDR mitgeschnitten.

Werke von
Matej Bonin, Andreas E. Frank, Christiane Heidrich, Emre Sihan Kaleli, Genoël von Lilienstern, Nicolas Mondon, Lilian Peter
Mitwirkende:
E-Mex-Ensemble, Clearobscure (Aleksandra Bajde, Stimme und Emre Sihan Kaleli, Klavier), Michael Faust, Flöte, Frederike Möller, Playpiano, Christiane Heidrich und Lilian Peter

 

So, 18. September, 19.30 Uhr

Am Sonntag, den 18.09.2016 um 15 Uhr fand im Rahmen der Ausstellung „so zusammen oder anders. 21 Künstler*innen - 5 Jahre - Gargonza Arts" eine Sonderveranstaltung im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) statt. Die zwei jungen aufstrebenden Komponisten Nicolas Mondon und Andreas E. Frank gaben im Overstolzensaal musikalische Einblicke in Ihre Arbeit, die Literatin Maren Kames las aus ihrem Werk. Aus Kevin Kuhns Roman Hikikomori las Makke Schneider ein Kapitel. Als besonderes Highlight trat der Pantomimenkünstler Milan Sladek gemeinsam mit dem WDR Soloflötisten Michael Faust mit einer Impro-Performance innerhalb der Ausstellung auf.

 

Werke von
Andreas E. Frank, Nicolas Mondon, Maren Kames und Kevin Kuhn

Mitwirkende:

Andreas E. Frank, Maren Kames, Makke Schneider, Carlota Caceres und Christian Smith

 

 


 

Vernissage "so zusammen oder anders. 21 Künstler*innen - 5 Jahre - Gargonza Arts"

Wir sind stolz und überglücklich. Mit über 200 Gästen durften wir am Donnerstag, den 08.09.2016, die Eröffnung unserer Ausstellung „so zusammen oder anders" im MAKK feiern. Nach fünf Jahren intensiver Arbeit, dem Aufbau der Vereinsstrukturen, dem Begleiten 21 hochtalentierter Künstler*innen, ist ein Meilenstein erreicht. Wir können auf erfolgreiche Jahre zurückblicken, die ihren Höhepunkt nun im Museum für Angewandte Kunst erleben. Danke an alle Beteiligten für diese wunderbare Schau!

 

Dr. Patricia Brattig, MAKK                             Susanne Laugwitz-Aulbach

                                                               Dezernentin für Kunst und Kultur der Stadt

                                                               Köln

Fritz Pleitgen, Schirmherr InterArtes e.V.       Wilfried Dörstel, Kurator

Michael Faust, Initiator von Gargonza Arts     Kevin Kuhn, Jan Hoeft im Gespräch mit

                                                               Wilfried Dörstel

Kevin Kuhn, Jan Hoeft, Stipendiaten             Genoël von Lilienstern, Stipendiat  

                                                               "Angel Exterminador" für Violine und

                                                               Elektronik / Ulrich Merlin, Viola

                                                               Genoël von Lilienstern, Elektronik

 

 

Prof. Michael Faust - Rede zur Vernissage
„so zusammen oder anders. 5 Jahre Gargonza Arts"

 

Sehr geehrte Frau Beigeordnete Laugwitz-Aulbach,
Verehrte Frau Dr. Brattig,
lieber Herr Pleitgen,
liebe Künstlerinnen und Künstler, Kuratoren, Sponsoren,
verehrte Damen und Herren,

diese Vernissage im Museum für Angewandte Kunst Köln ist für das Projekt Gargonza Arts und auch für mich persönlich ein gewichtiger Meilenstein, der mich mit großer Freude erfüllt. Liebe Frau Dr. Brattig, ich bedanke mich bei Ihnen als Stellvertreterin von Frau Dr.Hesse herzlich für die spontane Bereitschaft, diese Präsentation im MAKK zu zeigen.

Dank geht auch an die Stadt Köln, liebe Frau Laugwitz-Aulbach für die Unterstützung und Mitwirkung sowie an den Schirmherrn des Vereins InterArtes e.V. Fritz Pleitgen, dessen Fürsprache manche Tür geöffnet hat. Nicht zuletzt danke ich dem Kurator der Ausstellung Dr. Wilfried Dörstel, der es gemeinsam mit dem Team um Dietrich Körner und Gerhard Gronemann geschafft hat, 21 grundverschiedene Künstlerpersönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Disziplinen in einer Präsentation zu vereinen. Bildende Kunst, Komposition, Literatur und Architektur in ein stimmiges interdisziplinäres Konzept zu bringen - das ist wahrlich ein Kunststück für sich.

Den Sponsoren dieser Präsentation, namentlich der GvL in Berlin, der Firma Montenegro Future in Düsseldorf, der Firma Indus und der Rheinenergie Stiftung Kultur sei ausdrücklich gedankt. Herzlich bedanken wir uns auch und besonders bei der Firma cekom für die großartige IT-Unterstützung.

Hin zu dieser Präsentation haben einige höchst geschätzte und engagierte Menschen das Projekt „Gargonza Arts" in den letzten Jahren getragen, allen voran der Vorstand unseres Trägervereins InterArtes e.V., namentlich Dorothea Bode und Dr. Kurt Metelmann mit einem unbezahlbaren Zeit- und Energieaufwand. Ich kann hier nicht alle Namen der Kuratorinnen und Kuratoren sowie der Freunde und Förderer nennen. Im Katalog ist das alles nachzulesen und zu hören in meinem iPad zu Beginn der Präsentation. Stellvertretend möchte ich aber doch zwei Persönlichkeiten herausgreifen und hervorheben, die das Projekt über fünf Jahre so großzügig unterstützt und gefördert haben. Zuerst möchte ich der ersten Kuratorin des Projektes Mary Bauermeister für ihre beständige Unterstützung: ohne Dich, liebe Mary, hätte ich sicher schon manches Mal alles hingeschmissen! Ich danke dem Hauptspender Nicholas Berwin, ohne dessen Förderung durch seine Stiftung das Projekt niemals aus den Startlöchern gekommen wäre. Ihm und allen anderen Spenderinnen und Spendern danke ich von Herzen.

Liebe Gäste, ein Meilenstein ist die heutige Vernissage gleich in mehrfacher Hinsicht. Nach den ersten 5 Jahren Wegstrecke ist heute ein Markierungspunkt gesetzt, der Ergebnisse zeigt und für die Öffentlichkeit sichtbar macht.

Alle Künstlerinnen und Künstler, die im Rahmen eines Gargonza-Arts-Stipendiums zusammen gelebt und gearbeitet haben, sind mit einem Beitrag in dieser Präsentation vertreten. So unterschiedlich ihre Künste, Arbeitsweisen und Gedankenwelten auch sein mögen, alle 21 haben sich auf das Experiment eingelassen, ihr künstlerisches Schaffen in das Format eines 360-Grad-Panoramafotos zu bringen und sich im Rahmen eines iPads zu präsentieren. Allein die erfolgte Umsetzung dieses wagemutigen Unterfangens einer interdisziplinären Gesamtschau ist ein großer Erfolg!

Gleichzeitig sollte ein Meilenstein immer auch ein Anlass zum Innehalten und kritischen Reflektieren sein: Welche waren die Ziele von Gargonza Arts und sind diese schon erreicht worden? Haben die Künstlerinnen und Künstler tatsächlich profitiert? Welche Schlüsse ziehen wir daraus für die Zukunft und wie geht es mit Gargonza Arts weiter?
Rückblickend auf 5 Jahre Gargonza Arts habe ich mich gefragt, warum ich das Wagnis einer privaten Initiative zur interdisziplinären Kunstförderung auf mich genommen habe. Eine starke Triebfeder liegt sicher in meiner Biografie. Als junger Flötist habe ich selbst erfahren, wie unverzichtbar Auszeichnungen und Stipendien für die künstlerische Entwicklung sind.

Ohne die Anerkennung, ohne die Wertschätzung und ohne materielle Unterstützung durch verschiedene Institutionen und Förderprogramme hätte ich meinen künstlerischen Weg so niemals gehen können. Talent und Fleiß allein reichen eben nicht aus! Es bedarf der Ermutigung, des Anreizes und der öffentlichen Förderung wie auch des privaten Mäzenatentums. Das ist heute nicht anders als früher. Und ich glaube, das gilt letztlich für die Entfaltung von künstlerischer Identität zu allen Zeiten.

Noch etwas kommt hinzu: Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Förderung der Besten, der Hochtalentierten und Hochspezialisierten immer einen Einfluss auf sehr viele Menschen in der Gesellschaft hat. Hochbegabte Künstlerinnen und Künstler wirken immer in die Breite einer Kultur und wirken letztlich auf alle Schichten und gesellschaftliche Bereiche. Aus dieser festen Überzeugung heraus erachte ich Kunstförderung als eine höchst sinnvolle und sinnstiftende Aufgabe von uns allen.

Warum nun hat Gargonza Arts genau diese Form? Das ganz besondere Format dieses Stipendiums hat ebenso mit meiner persönlichen Biografie zu tun. Als ich ganz zu Beginn meiner Laufbahn Freundschaft mit dem Conte Roberto Guicciardini schloss, konnte ich den besonderen Einfluss dieses toskanischen Ortes auf meine Entwicklung als ausführender Künstler spüren. Gargonza - das war und ist für mich eine ganz besondere Inspirationsquelle: eine uralte Kulturlandschaft und ein zauberhaft schöner Ort, der sich für die künstlerische Betätigung in besonderer Weise eignet und der die Atmosphäre der Renaissance atmet. Das damalige Künstlerideal des gemeinsamen Lebens und Arbeitens und die gegenseitige Befruchtung der Künste habe ich im toskanischen Gargonza unmittelbar erleben dürfen. Diese Erfahrung wollte ich unbedingt jungen kunstschöpfenden Talenten zugänglich machen.

Das Konzept, das der Verein InterArtes e.V. mit Gargonza Arts verfolgt, geht davon aus, dass durch gemeinsames Leben und Arbeiten eine besondere schöpferische Energie frei wird. Das zeitgleiche, parallele Schaffen ermöglicht eine künstlerische Interaktion der ganz eigenen Art und ist dabei Inspirationsquelle und Störung zugleich, ein bewusstes und unbewusstes Reflektieren über Gattungsgrenzen hinweg, ein Voneinander-Lernen und Aufeinander-Bezug-Nehmen, wobei diese Einflüsse auf einer sehr abstrakten Ebene stattfinden.

Und hier liegt eines der Ziele des Projektes: Inspirationsförderung durch Interdisziplinarität bei gleichzeitiger Schaffenssituation. Und dass das Erreichen dieses Zieles nicht messbar ist, sondern nur langfristig erkennbar, versteht sich von selbst. Das zweite große Ziel ist das Vergrößern der Netzwerke für die jungen Künstlerinnen und Künstler - hier haben wir schon greifbare Erfolge aufzuweisen.

Weitere Förderer, die das Projekt und den Verein InterArtes mit neuen Impulsen voranbringen, sind nicht nur herzlich willkommen, sondern eingeladen aktiv mitzugestalten! Und schließlich braucht es frische Ressourcen - immateriell in Form medialer Aufmerksamkeit und materiell eben in Form finanzieller Zuwendungen. Selbstverständlich ist auch öffentliche Unterstützung für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Kunstförderung erwünscht. Nur so kann sich das Projekt langfristig erhalten und produktiv weiterentwickeln. -
Die Möglichkeit als Verein die private Förderungsstruktur zu behalten, ist durch Zuwachs vieler neuer Mitglieder: bei einer Stärke von 500 Mitgliedern plus 25 Fördermitgliedern wären wir nahezu autark und frei in allen Entscheidungen!

Also: werden Sie und werben Sie InterArtes-Mitglieder!
Ich bin davon überzeugt, dass von Gargonza Arts bleibende Impulse ausgehen werden. Möge durch die kreative Reibung, die Gargonza Arts in den letzten 5 Jahren ausgezeichnet hat, ein Funke in der kunstinteressierten Öffentlichkeit entfacht werden! Eine Ahnung von dieser schöpferischen Kraft wird man spüren, wenn man sich die Präsentation „so zusammen oder anders" anschaut. Sie gibt Anlass zum Entdecken, zum Weiterlesen, Weiterhören und Weiterdenken.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gleich einen neugierigen Blick für das, was uns diese interdisziplinäre Schau an Außergewöhnlichem, Wagemutigem und an künstlerischer Experimentierfreude zu bieten hat!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Während meiner Rede haben sich Ulrich Merlin und Genoël von Lilienstern, unser Musik-Stipendiat 2012, bereitgemacht das Werk "Angel Exterminador" für Viola und Elektronik aufzuführen. Anschließend sind Sie alle herzlich eingeladen die Präsentation zu besuchen und die Focaccia und den herrlichen Wein aus der Domaine Richaume zu genießen, für den wir dem Gutsinhaber und Winzer Dr. Henning Hoesch sehr zu danken haben.
Aufmerksam machen möchte ich Sie noch auf die Veranstaltungen am 18.September um 15:00 und 6.Oktober um 19:30 hier im Overstolzensaal mit Lesungen unserer SchriftstellerInnen und Aufführungen von Werken der Kompositionsstipendiaten. Eintritt ist kostenlos - gegen Spenden werden wir uns aber nicht wehren.


Herzliche Einladung dazu!

 


 

Am 13. August 2016 hat Michael Faust mit seiner Pianistin Seunghye Lee ein Gedenkkonzert für den Conte Roberto Guicciardini gespiet. Das Konzert fand um 19:00 im Auditorium des Castello di Gargonza in Anwesenheit von Contessa Teresa und eines Großteils der Familie Guicciardini statt.

Das Programm beinhaltete Werke von W.A.Mozart, Joh.Seb.Bach und Franz Schubert. Außerdem führte Michael Faust das auf Gargonza entstandene Werk "Rhythm of Consistency" des Komponisten und Gargonza Arts Award Preisträgers Matej Bonin auf.
Das gleiche Programm erklang am 16.8. um 18:00 im Palazzo Ricci in Montepulciano.

 


 

HAPPY SUNSHINE

Ausstellung der Stipendiat*innen in Monte San Savino, Italien
16. bis 19. Juni 2016

 

Im März traten die vier Stipendiat*innen Andreas Eduardo Frank, Christiane Heidrich, Jan Hoeft und Florian Krewer ihre Reise nach Italien an. Nach drei Monaten intensiver Arbeit in den Atelierhäusern in Gargonza und Le Capanne zeigten sie nun ihre dort entstandenen Werke. Erstmalig fand die Endpräsentation im öffentlichen Raum, dem Städtischen Museum in Monte San Savino statt.

Museo del Cassero, Piazza Gamurrini

Monte San Savino, Toscany, Italy

 

 

  

 

 

 


 

 

Die Preisverleihung der Gargonza Arts Awards am 20. März 2016

„Gargonza Arts Award - allein der Name löst schon good vibrations aus". Mit diesen Worten begrüßte Fritz Pleitgen die über 70 Gäste der Preisverleihung. Und nicht nur der Name, sondern vor allem das gespannte Warten auf die Vorstellung der diesjährigen Stipendiaten löste am Sonntag im Spiegelsaal des Schloss Morsbroich eine tolle Stimmung aus.


Nach vier erfolgreichen Jahren ist es die fünfte Runde, in der InterArtes es vier Jungtalenten unterschiedlicher Disziplinen ermöglicht, drei Monate lang zusammen in der Toskana zu leben und zu arbeiten. „Es geht darum, den Spannungen zwischen den Künsten nachzuspüren" betonte Michael Faust, der Initiator des Projektes. „Wir erwarten, dass sich die hochbegabten und hoch motivierten Künstlerinnen und Künstler auf das Abenteuer der gegenseitigen Stimulation einlassen und die Einflüsse der verschiedenen anderen Künste auf sich wirken lassen".


Diesem Wunsch kommen die vier Preisträger Andreas Eduardo Frank (Komposition), Christiane Heidrich (Literatur), Jan Hoeft (Bildende Kunst) und Florian Krewer (Architektur und Malerei) mit Sicherheit nach. Ihre Präsentationen gaben einen ersten faszinierenden Einblick in die jeweils eigene künstlerische Arbeitswelt. Ihre gemeinsame Zeit wird ab nächster Woche in der Toskana sein.

 

 

 


"gute Fortsätze"

Gargonza Arts-Stipendiaten stellten aus, am 19. - 20. März 2016 im Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich e.V.

Foto: Tobias Nink

Von links nach rechts: Christian Seidler, Florian Krewer, Tobias Nink

 



Ausstellung im Schloss Morsbroich, 23. August - 30. August 2015

 

   

                                 

  

alle Bilder: Rene Kersting



 

 

Endpräsentation auf Gargonza am 2. Juli 2015

 

 

 

alle Bilder: Rene Kersting

 


Preisverleihung der Gargonza Arts Awards am 29. März 2015

Wenn Vier sich treffen - Interdisziplinarität in der Toskana

"... und eins bereue ich doch: Ich bin weder hochbegabt, noch jung und habe daher nicht die Chance ein solch' wunderbares Stipendium anzunehmen, wie die vier es nun tun werden." Fritz Pleitgens Worte wurde von den rund 80 Gästen auf der gestrigen Preisverleihung der Gargonza Arts Awards schmunzelnd zugestimmt - denn die Präsentationen der vier Stipendiaten, Emre Sihan Kaleli, Rene Kersting, Tobias Nink und Lilian Peter, gaben spannende Einblicke in ihre künstlerischen Sicht- und Arbeitsweisen. Das interdisziplinäre Stipendienprojekt, das auf das Engagement von Prof. Michael Faust zurückgeht, wurde besonders betont und gelobt. „Die jungen Künstler sollen ihren eigenen Weg finden, wir schenken ihnen Zeit und Sorglosigkeit - gleichzeitig erhoffen wir uns, dass sie sich inmitten der Toskana gegenseitig inspirieren." Interdisziplinarität, Austausch und Vernetzung sind die Leitgedanken des Projekts.

Neben Fritz Pleitgen, der die Preise übergab, sprach Anthony Cragg über die Besonderheiten des Gargonza Arts Projekts und auch Marc Adomat freute sich, bereits zum dritten Male die Akteure des Gargonza Arts Projekts im Schloss Morsbroich in Leverkusen begrüßen zu dürfen und der Veranstaltung durch das Überlassen des Spiegelsaales eine besonders feierliche Atmosphäre verschaffen zu können.

Bereits kommende Woche treten die vier jungen Künstler ihre Reise nach Italien an und kündigten bei ihren jeweiligen Präsentationen schon an, dass sie bereits Pläne für ihre Zeit auf Castello di Gargonza haben. Nach ihrer Rückkehr, am 23. August, wird der Trägerverein des Projekts, InterArtes e.V., im Kunstverein Leverkusen zeigen, was in dieser Zeit und darüber hinaus entstanden ist.

 

 


 

Präsentation der Stipendiaten im Kunstverein Leverkusen, Schloss Morsbroich I Vernissage am 30. August, 17 Uhr Ausstellung bis zum 7. September

Die StipendiatInnen stellen sich vor:

Maren Kames, Literatur
Frank Illing, Architektur
Christian Seidler, Malerei
Mateij Bonin, Komposition

 

 


 

Rückblick

Präsentation auf Gargonza I 29. Juni 2014

 

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Foto links: Michael Faust,
Maren Kames und Veronica Favaro bei der Lesung vor dem Künstlerhaus
Foto rechts: M. Faust, Christian Seidlers Bilder


 

Foto links: Ralf Becker, Veronica Favaro übersetzt bei der Begrüßung

Foto mitte: R. Becker, Frank Illing spricht über den „Weg zum Torre Ariosa“ an Hand von Fotos und Modellen
Foto rechts: M. Faust, Matej Bonin im Gespräch mit dem Journalisten Michael Struck-Schloen

 


Foto links:
Michael Faust, Matej Bonin begutachtet die Hängung des neuen Werkes unter dem Zettel „was kleben bleibt" an der Wand des Ateliers im Künstlerhaus

Foto rechts: Th. v. Dombois, vlnr: Matej Bonin, Frank Illing, Christian Seidler, Maren Kames, Michael Faust, Conte Roberto und Contessa Teresa Guicciardini vor dem Torre Ariosa

 

 

 


 

 

Präsentation des Jahrgangs 2014 / 6. April 2014


Foto: Daniel Haeker I v.l.n.r.: Matej Bonin, Maren, Kames, Frank Illing, Christian Seidler, Michael Faust,
Herbert Molderings, Hanns-Josef Ortheil, Karlheinz Petzinka

 

Am 6. April 2014 vergab der Verein InterArtes e.V. bereits zum dritten Mal den Gargonza Arts Awards. Ab 11.30 Uhr füllte sich der Spiegelsaal im Schloß Morsbroich mit Interessierten und Freunden des Vereins. Mit viel Humor begrüßte Marc Adomat, Dezernent der Stadt Leverkusen für Schule, Kultur, Sport und Jugend, die Künstler und die anwesenden ca. 60 Gäste. Nach einer Dankesansprache des Vorsitzenden und Projektgründers Michael Faust an alle, die zum Gelingen von Gargonza Arts beisteuern, trug Hanns-Josef Ortheil eine philosophische Rede über das Gehen in seinen verschiedenen Formen mit anschließenden Gedanken zu den Vorzügen des Stipendiums Gargonza Arts vor.

Die vier Stipendiaten präsentierten allesamt mit großer Freude, Professionalität und Eifer ihre Arbeiten:
Einblicke in ihre Arbeit gab Maren Kames durch eine 15-minütige Lesung diverser Genretexte, Frank Illing durch eine Bild- und Tonpräsentation seiner bisherigen Arbeiten, Christian Seidler durch zwei großformatige Malerein, anhand derer er seine Arbeitsweise beschrieb und Matej Bonin durch Ausschnitte eines seiner jüngsten Werke.

"Die diesjährige Präsentation war ein stimmungs- und eindrucksvoller Auftakt für das Jahr 2014 und lässt uns alle mit großer Freude auf die nächsten Monate blicken!" (Michael Faust)

   

  

 

 


 

Präsentation des Jahrgangs 2013 / 9. November 2013

  

  

InterArtes e.V. präsentierte am 9. November 2013 die Arbeiten der Preisträger des Gargonza Arts Award 2013 im Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich.

Fabian Altenried/ neue Medien, Anne-Kathrin Heier /Literatur, Micha Jönke/ Kunst, Nicolas Mondon/ Komposition zeigten, das in ihrer Stipendienzeit hinaus trotz des "Toskanaeffekts" (Hitze und schöne Landschaft) intensive und eindrucksvolle Arbeiten entstanden sind und auch darüber hinaus entwickelten sich weitere Arbeiten.

Fabian Altenried und Anne-Kathrin Heier stellten eine gemeinsame Performance vor, Anne-Kathrin Heier las von den Eindrücken der Stadt in die sie nach drei Monaten ruhiger Gargonza-Zeit zurückkehrte. Für das Werk Twin Sketches I und II von Nicolas Mondon auf Gargonza entstanden, reisten zwei Saxophonisten aus Paris an, die auch die Uraufführung im Juli 2013 auf Gargonza gespielt haben. Micha Jönke präsentierte seine Außenskulptur aus Gargonza, eigens für den Raum im Kunstverein neu berechnet und konstruiert, füllte sie den Raum völlig aus. Außerdem zeigte er die Arbeit Faltungen, die ebenfalls auf Gargonza entstanden ist.

Danke an alle MithelferInnen und Gäste!


Feierlichkeiten zum 2-jährigen Bestehen des Vereins / 30. September 2013


Foto: Daniel Haecker                              Michael Faust und Markus Stockhausen im Skultuprenpark von Tony Cragg

 

Liebe Mitglieder,
 
Ich möchte gern allen danken die einen teils weiten, teils beschwerlichen Weg auf sich nahmen, um bei unserem "Zweijährigen" dabei zu sein.
 
Die Stimmung war sehr gut, das lag auch an der schönen Bewirtung und Führung durch die Parkleitung, vielen Dank auch dem für Tony Cragg eingesprungenen Geschäftsführer Michael Mader!
 
Einige sehr positive Mails haben mich auch schon erreicht. Eine Mail schildert das Fest so nett, dass ich um Erlaubnis bat, sie - natürlich o. N. weiter zu schicken. Bitte lassen Sie sich nicht abhalten auch Kritik zu äußern: dies war das erste solcher Veranstaltungen des Vereins und weitere sollen folgen!
 
Lassen Sie mich noch meinerseits hinzufügen, dass ich mit Markus Stockhausen spielte, inmitten der Skulpturen von Harald Klingelhöller und das war auch für mich ein besonders schönes Erlebnis.
 
 
Lieber Prof. Faust,
 
Sie versprachen in der Einladung ein "besonderes Konzert" und das war es.
Mehr als in jedem Konzertsaal war hier der passende Ort für das wunderbare, freie Zusammenspiel zweier exzellenter  Musiker! Man stelle sich einen Glaskubus inmitten eines Parks mit alten Bäumen vor, wo langsam die Sonne untergeht, während Ihre Flöte erklingt.., einfach phantastisch! 
 
Ich muss sagen, nach Hymnen war mir zunächst nicht, als ich erst im Stau steckte, dann keinen Parkplatz fand und den Berg hoch schnaufte, aber es hat sich mehr als gelohnt.
Auch die Führung durch Park und Villa war ein Genuss und das Treffen im Café interessant und - lecker.
 
Ganz großes Lob und  Dank an Sie, den Verein, einfach an Alle, Petrus inbegriffen, für dieses gelungene Fest!
 
 
Ich schließe mich mit einem Dank an Sie alle für Ihre Unterstützung an.
 
Allen, die wegen des Staus umkehren mussten oder aus anderen Gründen nicht teilnehmen konnten, sei der 9. November, 17:00, die Vernissage der diesjährigen Stipendiaten im Kunstverein Morsbroich, ans Herz gelegt: ein Termin, der jetzt schon in die jeweiligen Kalender gehört!
 
Ihr Michael Faust